Hilfe & Anleitung

So bringst du deine Törns ins Bordbuch — mit der Rubberduck-App oder mit jeder GPX-Datei. Und so funktioniert alles drumherum.

1. Bordbuch anlegen — 2 Minuten, direkt aus der App

  1. Rubberduck-App laden und öffnen.
  2. Einstellungen → Kielwasser-Blog.
  3. E-Mail-Adresse und Wunschname eintragen → Bordbuch erstellen.
  4. Bestätigungs-Mail antippen — fertig. Die App verbindet sich automatisch, dein Bordbuch ist sofort unter kielwasser.blog/deinname online.

Du brauchst kein Passwort: Die App erhält einen eigenen Zugangsschlüssel. Deine E-Mail-Adresse dient nur der Bestätigung, den Kommentar-Benachrichtigungen und der Kontoverwaltung.

Bordbuch erstellen und verbundener ZustandBordbuch erstellen und verbundener ZustandBordbuch erstellen und verbundener Zustand

Schon ein Bordbuch gehabt? Dann lege kein zweites an — hol die Verbindung zurück: Bestehendes Bordbuch verbinden (Punkt 9). Es geht nichts verloren.

2. Törn veröffentlichen — aus der App

  1. Törn wie gewohnt aufzeichnen und beenden.
  2. Einstellungen → Kielwasser-Blog: unter Etappen (einzelne Fahrt) oder Gesamttörns (ganze Reise samt Etappen) auf Veröffentlichen.
  3. Bordbuch-Umfang wählen: gekürzt oder komplett.

Track, Karte, Distanz, Dauer und Geschwindigkeit erscheinen automatisch. Bis zu 20 Fotos je Törn wandern mit (das erste wird Titelbild), GPS-Metadaten werden dabei entfernt. Das Segelrevier erkennt Kielwasser selbst aus dem Track. Die Übertragung läuft im Hintergrund weiter, auch wenn du die App verlässt.

Teilen: Jeder veröffentlichte Törn hat einen festen Link — in WhatsApp, Facebook oder Foren erscheint automatisch eine Vorschau mit Karte und Kennzahlen, und wer klickt, landet direkt bei deiner Törn-Geschichte. Die App erstellt zusätzlich Share-Karten zum Teilen als Bild, auf Wunsch direkt in die Instagram-Story.

Veröffentlichen und Bordbuch-Umfang wählenVeröffentlichen und Bordbuch-Umfang wählen
So sieht ein veröffentlichter Törn aus: Kennzahlen, Karte, Logbuch, Fotos

Live-Position (Opt-in): Aktivierst du in der App „Live-Position teilen“, zeigt deine Bordbuch-Startseite während eines Törns „🔴 Gerade auf See“ mit kleiner Karte — und die Portal-Karte deines Bordbuchs bekommt einen roten Punkt. Ohne Netz altert die Anzeige ehrlich; mit Törn-Ende verschwindet sie automatisch.

Crew an Bord? Veröffentlichen kann nur die Eignerin oder der Eigner — bei der Crew lehnt der Server ab. Wer darf was, steht in Punkt 9.

3. GPX hochladen — ohne App, mit jedem Plotter

Jeder Kartenplotter und jede Track-App exportiert GPX — und aus jeder GPX-Datei wird ein vollwertiger Kielwasser-Törn:

  1. Im Browser in dein Bordbuch einloggen (siehe Punkt 7).
  2. Menü App & GPX → dort dem GPX-Weg folgen: Medien → GPX-Datei hochladen und die Datei-ID merken.
  3. Törns → Neu: Titel und Bericht schreiben, rechts bei „Track (GPX)“ die ID eintragen → Veröffentlichen.

Distanz, Dauer, Durchschnittsfahrt und die Karte berechnet Kielwasser automatisch aus der Datei.

4. Ganz ohne App — Bordbuch komplett im Browser

Auch ohne die App (und sogar ohne GPX) führst du ein volles Bordbuch:

  1. Bordbuch auf kielwasser.blog/bordbuch-starten erstellen: E-Mail + Wunschname, Bestätigungs-Mail anklicken, Passwort festlegen.
  2. Törns → Neu: Titel und Bericht schreiben; Starthafen, Zielhafen, Distanz, Dauer und Wind trägst du rechts von Hand ein — ganz wie im Papier-Logbuch.
  3. Fotos wie gewohnt in den Bericht einfügen, Schiff und Reise rechts zuordnen → Veröffentlichen.

Ohne Track gibt es keine Karte — alles andere (Kennzahlen-Zeile, Fotos, Bericht, Kommentare) funktioniert genauso. Sobald du später eine GPX-Datei nachreichst, ersetzen die berechneten Werte deine Handeingaben und die Karte erscheint.

5. Beiträge zwischen den Törns

Hafentag, Werkstatt, Landgang: In der App unter Einstellungen → Kielwasser-Blog → Beitrag schreiben — Titel, Text, bis zu 10 Fotos, zugeordnet zu einer Reise oder Etappe. Oder im Browser als normaler Beitrag im Journal.

Beitrag schreiben

6. Schiff & Steckbrief

Die App überträgt dein Schiff automatisch: Typ, Heimathafen, Kennzeichen, MMSI, Beschreibung und deine eigenen Zusatzfelder. Papierform-Maße (Länge, Breite, Tiefgang, Segelfläche) ergänzt du im Browser im Schiffs-Steckbrief — die App überschreibt sie nie. Dein „Über mich“ für die Skipper-Seite schreibst du direkt in der App.

Schiffsnamen erhalten automatisch das Präfix SY (Segelboot) bzw. MY (Motorboot). Der Heimathafen setzt außerdem deinen Pin auf der Heimathäfen-Karte des Portals — trage dafür nur den Ort ein (z. B. „Stavoren“), ohne Zusätze.

Der komplette Steckbrief (inkl. MMSI, ATIS, Eigner:in und Törn-Statistik) steht auf der Schiffs-Seite deines Bordbuchs — erreichbar über die Schiffskarte auf deiner Bordbuch-Startseite. Ein Foto fürs Schiff wählst du direkt in der App (Schiff → Bearbeiten → Bootsfoto; mit dem 16:9-Rahmen bestimmst du den Kachel-Ausschnitt selbst) — alternativ im Browser als Beitragsbild des Schiffs-Eintrags — es erscheint auf der Schiffs-Seite und als Vorschau auf den Portal-Karten.

Als Crew siehst du den Steckbrief, änderst ihn aber nicht: Boot und Crewliste führt die Eignerin oder der Eigner (Punkt 9).

7. Kommentare & Freigabe

Leser können unter Törns und Beiträgen kommentieren (Name + E-Mail nötig — nur zur Missbrauchs-Abwehr, keine Registrierung). Der erste Kommentar eines Lesers wartet auf deine Freigabe: Du bekommst eine E-Mail an deine Registrierungs-Adresse mit direktem Freigabe-Link; alternativ im Browser unter Kommentare. Danach werden weitere Kommentare desselben Lesers automatisch freigegeben. Spam wird schon vorher automatisch ausgefiltert.

8. Im Browser arbeiten

Das Bordbuch im Browser: Törns, Beiträge und Einstellungen
  1. In der App: Einstellungen → Kielwasser-Blog → Web-Passwort setzen (mind. 10 Zeichen).
  2. Im Browser anmelden — Benutzername + Web-Passwort.

Dort kannst du Törns nachbearbeiten, Fotos tauschen, GPX-Törns anlegen, Kommentare freigeben sowie Design, Stimmung und Titelbild deines Bordbuchs wählen.

Neu: 📦 Inventar — pflege Bord-Inventar, Verbrauchsmaterial, Safety-Ausrüstung (mit Prüf-/Verfallsdatum) und Ersatzteile bequem im Browser (Mengen, MHD, Soll-Bestände, Lagerorte). Die Rubberduck-App (ab 4.4.4) gleicht beim Öffnen des Inventars ab; aus den Verbrauchsmaterialien entsteht die druckbare Beschaffungsliste.

9. Crew einladen & App neu verbinden

Ein Bordbuch, mehrere Mitsegler: Lade Crew per E-Mail ein — in der App unter Verbindung → Crew einladen, oder im Browser-Cockpit im Menü Crew. Seit Rubberduck 4.7.0 segelt die Crew mit eigener App auf dem eigenen Gerät mit, Android wie Apple — nicht mehr nur im Browser. Jede Person meldet sich mit ihrem eigenen Konto an und braucht ihre eigene Premium-Freischaltung. Das Bordbuch selbst — Boot, Crewliste, QR-Codes, Räume und Lagerorte — führt die Eignerin oder der Eigner; die Crew schreibt Törns, Logbucheinträge und Ausgaben mit und ändert davon nur das Eigene. Ein Bordbuch hat genau einen Eigner.

App getrennt oder neues Handy? Bestehendes Bordbuch verbinden → Per E-Mail verbinden: Bestätigungs-Mail antippen, die App verbindet sich automatisch — ganz ohne Passwort. Ab Rubberduck 4.6.7 meldet sich die App von selbst: Kennt sie deine Adresse noch, steht der Hinweis oben, der Bereich ist aufgeklappt und die Adresse schon eingetragen. Lege dann kein zweites Bordbuch an — die Meldung, E-Mail oder Name seien bereits vergeben, heißt genau das: Du hast schon ein Bordbuch, und es wartet auf dich.

Neu: Per QR-Code verbinden — im Bordbuch-Cockpit unter 📱 App verbinden einen QR-Code erzeugen, mit der iPhone-Kamera scannen, in der App bestätigen. Kein Abtippen nötig; ein neu erzeugter Code macht den alten ungültig (Rubberduck-App ab 4.4.4).

App: Verbindung zu einem bestehenden Bordbuch zurückholen

Wer darf was? Die Eignerin oder der Eigner führt das Bordbuch, die Crew segelt mit. Das wirkt sich auf drei Arten von Einträgen unterschiedlich aus:

  1. Boot und Crewliste führt allein der Eigner. Die Crew sieht alles, kann aber nichts ändern — die Liste trägt einen Hinweis mit Schloss, und zum Anlegen oder Ändern gibt es gar keinen Knopf.
  2. Törns und Logbuchzeilen gehören dem, der sie geschrieben hat. Jeder ändert und löscht das Eigene. In einen fremden Törn darf die Crew eigene Logbuchzeilen schreiben — die stehen danach auch im Logbuch des Eigners.
  3. Inventar, Packlisten und Ausgaben pflegen alle gemeinsam: Mengen ändern und Haken setzen darf jeder, löschen nur der Eigner.
App als Crew: Boot und Crewliste sind gesperrt

Veröffentlichen bleibt beim Eigner. Ein Törn geht nur über das Konto der Eignerin oder des Eigners ins Blog — das ist so gewollt, damit niemand ungefragt veröffentlicht.

Ein Gerät, ein Bordbuch. Seit Rubberduck 4.7.0 gehört jedes Logbuch zu genau einem Bordbuch. Verbindest du die App mit einem anderen Bordbuch, legt sie dafür ein eigenes Archiv an; dein bisheriges bleibt unberührt auf dem Gerät liegen. Es wird nichts umgezogen und nichts überschrieben. Die App fragt nach, wenn der Bootsname nicht zu dem passt, was sie kennt — passt er oder fehlt auf einer Seite das Boot, fragt sie nicht.

App: Rückfrage, bevor zwei Bordbücher vermischt werden

10. Schiffs-QR-Code — erreichbar sein, ohne deine Nummer zu zeigen

Ein wetterfester Code am Boot. Wer ihn scannt, sieht Boot, Skipper und Heimathafen — und kann dir schreiben, ohne deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu sehen. Der häufigste Fall: Das Boot liegt allein im Hafen oder im Päckchen — wer raus muss, wer längsseits will oder wer sieht, dass etwas scheuert, erreicht dich sofort. Die Nachricht landet in der App (Umschlag oben in der Leiste) und zusätzlich per Mail; fremdsprachige Zurufe werden übersetzt.

Anlegen: im Bordbuch-Cockpit unter QR-Codes oder in der App unter Schiff → QR-Code. Dort wählst du die Farbe, ob Bootsfoto und Heimathafen gezeigt werden und ob der Code aktiv ist. Mehrere Codes sind möglich — Beiboot, Fahrrad, zweites Boot — jeder mit eigenem Namen und Foto.

Drucken: Die Druckvorlage gibt es als PDF in 40, 60 und 90 mm — als A4-Bogen zum Selbstdrucken und als Vektorfassung für eine Druckerei (3 mm Beschnitt, Schnittmarken, Schnittkontur, Module in K100). Für draußen brauchst du wetterfeste Folie; auf normalem Papier ist der Ausdruck ein Muster zum Ausprobieren.

Boot verkauft oder Code missbraucht? Einmal erneuern — der alte Code ist ab sofort wirkungslos. Der Schiffs-QR-Code gehört zu Kielwasser Premium; ein bereits angebrachter Code liefert weiter aus, auch wenn Premium ausläuft: Wer am Steg stehen bleibt und tippt, hat mit unserer Abrechnung nichts zu tun.

QR-Codes gehören zum Bordbuch und werden von der Eignerin oder dem Eigner angelegt und erneuert (Punkt 9).

11. Deine Daten

Kielwasser ist werbefrei und handelt nicht mit Daten. GPX-Originale bleiben erhalten, alles ist exportierbar, und Konto samt Bordbuch löschst du jederzeit direkt in der App. Fragen? Zum Support.

Genau genommen: Dein Konto löschst du jederzeit selbst. Das Bordbuch löscht nur die Eignerin oder der Eigner — als Crew endet damit deine Mitfahrt, dein Konto bleibt davon unberührt.

12. Revier-News — amtliche Meldungen für dein Revier

Kielwasser zeigt amtliche Schifffahrtsmeldungen direkt im Portal: Sperrungen, Schleusen- und Brückenarbeiten, Wracks und Veranstaltungen — auf der Startseite, bei Reviere entdecken und auf jeder Revier-Seite. Sperrungen sind rot markiert; ein Klick öffnet die vollständige Meldung auf Kielwasser.

Quellen: Rijkswaterstaat (NL), ELWIS/WSV (deutsche Ostseeküste, NOK, Binnen), Søfartsstyrelsen (DK) und Sjöfartsverket (SE) sowie weitere amtliche Dienste in Kroatien, Italien, Griechenland, Spanien und UK sowie international (USA, Kanada, Arabischer Golf, Rotes Meer, Australien/NSW, Karibik, Südamerika, Japan, Südostasien, Türkei, Finnland) — stündlich aktualisiert, fremdsprachige Meldungen automatisch übersetzt. In der Rubberduck-App findest du dieselben Meldungen im Revier-Tab; beim Törn-Start warnt die App bei aktiven Sperrungen in deinem Revier.

Neu: Der Revier-Alarm schickt dir neue Sperrungen deiner Reviere per E-Mail (Formular auf der Meldungs-Seite, Abmeldung jederzeit) — dazu ein täglicher Status mit Pegelständen und Seewetter. Unter Wissen warten Revier-Guides wie die Staande Mastroute und die Ostsee-Schutzgebiete, unter Häfen die angelaufenen Häfen aller Crews samt Marina-Infos.

⚠️ Die Meldungen sind eine Planungshilfe und ersetzen keine amtlichen Bekanntmachungen für die Navigation.

13. Reviere & Karten — dein Segelrevier auf einen Blick

Kielwasser: Reviere und Karten

Kielwasser gliedert Küsten und Binnengewässer in Segelreviere. Unter Reviere bekommst du zu jedem Gebiet eine Übersichtskarte mit den aktuellen amtlichen Meldungen, Pegelständen und dem Modell-Seewetter — dazu die Bordbücher und Häfen im Revier.

Veröffentlichst du einen Törn, erkennt Kielwasser das passende Revier automatisch aus dem Track und ordnet ihn dort ein — so finden andere Segler deine Geschichte über ihr Revier.

14. Häfen & Ankerplätze finden

Kielwasser: Hafensuche
Kielwasser: Windschutz und Nachtruhe

Besonders praktisch für Ankerlieger — die ⚓ Ankerplatz-Prognose: Schalte in der Hafensuche auf Ankerplatz-Prognose und tippe eine Bucht oder einen Ankerplatz auf der Karte an. Kielwasser rechnet dir für die kommende Nacht einen Nachtruhe-Wert von 1 bis 5 — stundengenau aus Windrichtung und Landschutz, Böigkeit und Schwell. So findest du schnell einen ruhigen Platz für die Nacht.

Unter Hafensuche durchsuchst du über 14.000 Häfen und Marinas — nach Name, nach Ort (auch die nächste Marina zu einem Städtenamen) oder nach Land über die Flaggen. Auf der Karte tippst du einen Punkt an und siehst die Häfen und Ankerplätze in der Nähe.

Jeder Hafen hat eine Detailseite: aktuelles Luftbild (Seezeichen zuschaltbar), die Schiffe im Hafen live aus AIS, Liege- und Ankerplätze, von der Community gemeldete Tiefen, die Ausstattung und der aktuelle Wind.

Die Windschutz-Rose zeigt, aus welchen Richtungen der Hafen geschützt liegt (grün) und wo er offen ist (grau). Der ⚓ Nachtruhe-Wert (1–5) schätzt, wie ruhig die kommende Nacht wird — aus Windrichtung × Schutz, Böigkeit und (nur bei offenen Ankerplätzen) Schwell; Böen und die stärkste Nachtstunde stehen dabei. Führt die Zufahrt durch eine Schleuse, siehst du die nächsten Schleusen gleich am Hafen.

Häfen ohne Eintrag kannst du selbst ergänzen — Ausstattung markieren, Tiefen, Notizen und Fotos beisteuern. In der Rubberduck-App findest du dieselbe Hafensuche samt Windschutz und Nachtruhe.

15. Schleusen — Betriebszeiten, VHF & Sperrungen

Kielwasser: Schleusen

Unter Schleusen liegen tausende Schleusen auf der Karte — mit Betriebszeiten, VHF-Kanälen und aktuellen Sperrungen. Über die Flaggen filterst du nach Land; ein Klick auf eine Schleuse zeigt die Details, ein Klick auf eine Sperrmeldung öffnet sie.

Quelle sind die amtlichen Wasserstraßen-Dienste (EuRIS für Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich), ergänzt um kleinere Schleusen aus OpenStreetMap. Dieselben Schleusen erscheinen auch direkt an den Häfen und im Bereich-Tab der App.

16. Wissen: Mastroute & Schutzgebiete

Kielwasser: Mastroute

Unter Wissen sammeln wir kuratierte Segel-Guides. Die Mastroute zeigt die Stehende-Mast-Route mit Durchfahrtshöhen, der aktuellen Sperrlage und den Live-Meldungen im Korridor. Die Schutzgebiete erklären Naturschutzgebiete mit ihren Befahrens- und Ankerregeln.

Die Guides pflegen wir laufend nach und versehen sie mit einem „Stand“-Datum. In der App öffnest du dieselben Guides über den Bereich Wissen.

17. Pegel & Seewetter

In den Revieren und Revier-News zeigt Kielwasser die aktuellen Pegelstände (PEGELONLINE/WSV + BSH-Küstenpegel (Mittelwasser & Tidenvorhersage), Rijkswaterstaat mit NAP-Bezug, DMI für Dänemark) und ein Modell-Seewetter (DWD und Open-Meteo, außerhalb Europas NOAA, Environment Canada und BOM) — automatisch für dein Gebiet und in deiner Sprache.

⚠️ Pegel und Seewetter sind eine Planungshilfe und ersetzen keine amtlichen Vorhersagen oder Bekanntmachungen für die Navigation.

18. Mitteilungen erlauben

Mehrere Funktionen der App melden sich bei dir, auch wenn sie geschlossen ist: ein Zuruf über deinen Schiffs-QR-Code, neue Sperrungen in deinem Revier, der Nachtwache-Wecker, der Sturmalarm und die GPS-Warnung. Dafür müssen Mitteilungen erlaubt sein.

App: Hinweis, wenn Mitteilungen ausgeschaltet sind
  1. Das Telefon fragt einmal danach, beim ersten Start der App.
  2. Wer „Nicht erlauben“ tippt, bekommt danach still nichts mehr — und die App kann nicht erneut fragen: iOS und Android zeigen den Dialog kein zweites Mal.
  3. Nachträglich einschalten: iPhone/iPad → Einstellungen → Rubberduck → Mitteilungen. Android → Einstellungen → Apps → Rubberduck → Benachrichtigungen.

In der App steht an den Stellen, die darauf angewiesen sind, ein Hinweis mit einem Knopf direkt in die Systemeinstellungen — in der QR-Ansicht und bei der Revier-Annäherungswarnung.

Ohne Mitteilungen kommt trotzdem an: Zurufe über den QR-Code zusätzlich per E-Mail; Anker-, Nachtwache- und Sturmalarm geben auf dem eigenen Gerät weiter ihren Ton (die Sirene umgeht sogar den Lautlos-Schalter). Es fehlt die Meldung auf dem gesperrten Bildschirm und alles, was von einem anderen Gerät kommt.

19. Eignergemeinschaft — MitReeder

Teilt ihr euch ein Boot, verwaltet MitReeder die Gemeinschaft: Belegung mit Vergaberunden, Kosten nach Anteil, Arbeitsstunden, Beschlüsse und Unterlagen. In der App findest du den Bereich unter Mehr → MitReeder — er erscheint nur, wenn dein Bordbuch zu einer Gemeinschaft gehört und du Eignerin oder Eigner bist; die Crew sieht ihn nicht.

Worüber sich eine Eignergemeinschaft einig werden muss, steht unter Boot zu mehreren. Das Werkzeug selbst liegt auf mitreeder.de.